Das Finale

So schön kann Fastelovend sein !

Helle Begeisterung, karnevalistischer Frohsinn und tolle Partystimmung herrschten wieder beim „Finale“ der Siegburger Funken Blau-Weiss, das auch in diesem Jahr den krönenden Abschluss der blau-weißen Sitzungsveranstaltungen bildete.

Wie schon bei ihrer Damen- und bei ihrer Herrensitzung präsentierten die Blau-Weissen auch den Gästen ihrer großen Kostümsitzung am Karnevalssamstag ein mehr als fünfstündiges Programm der Spitzenklasse, das keine Wünsche offen ließ und im mit mehr als 1000 „Jecken“ restlos ausverkauften Saal der Rhein-Sieg-Halle in jeder Hinsicht für jecken Frohsinn sorgte.

So eroberten gleich nach dem Einmarsch des Funkencorps die „Minis“ sowie die Jugend- und Juniorentanzgruppen der Blau-Weissen mit ihren Tänzen die Herzen des närrischen Publikums im Sturm.

Im weiteren Verlauf des Abends folgte im Top-Programm des Frohsinn-Finales ein Stimmungs-Highlight auf das andere: Das aus Hessen importierte „Heddemer Dreigestirn“ begeisterte mit seiner musikalischen Comedy-Show ebenso wie „Dä Tuppes vum Land“ Jörg Runge, der nach seiner geschliffenen und humorvoll gereimten Rede dem aufmerksamen und seine Verse oftmals ergänzenden blau-weißen Publikum bescheinigte, „der Traum eines jeden Büttenredners“ zu sein.

Von Herzen gelacht wurde auch über die Erzählungen von „Putzfrau Achnes Kasulke“ und über das lustige Wortgefecht von „Klaus und Willi“, das Bauchredner Klaus Rupprecht mit seinem frechen Affen Willi austrug. Musikalisch sorgten „De Räuber“ mit ihren Hits für karnevalistische Partystimmung im vollbesetzten Saal und auch die aus Hamburg kommenden „Big Maggas“ brachten als „härteste und schönste Boygroup der Welt“ die Rhein-Sieg-Halle förmlich zum Kochen.

Natürlich durfte auch der Auftritt des Siegburger Prinzenpaares, Prinz Ralf I. und Siegburgia Vera I., mit seinem „Inseltiroler“-Gefolge nicht fehlen, in dessen Rahmen Funkenpräsident Ferdi Büchel der Siegburger Karnevalsgesellschaft Husaren Schwarz-Weiß von 1950 e.V. zu ihrem

70jährigen Bestehen gratulierte und dem Adjutanten des Prinzen, Husaren-Präsident Stephan Riesop, als „Geburtstagsgeschenk“ der Funken zwei historische Orden der Jubiläums-KG aus den Jahren 1950 und 1955 überreichte. Zudem wurde „Inseltiroler“ Stefan Mess mit Urkunde und silbernem Verdienstorden für seine 25jährige Mitgliedschaft bei den Funken geehrt.

Für große Begeisterung sorgten auch die Traditionstanzgruppe aus dem Offizierscorps der Blau-Weissen mit ihren beiden schmissigen Marschtänzen sowie die Große Tanzgarde der Funken mit ihren akrobatischen Gradetänzen, bevor die „Werstener Music Company“ die Rhein-Sieg-Halle

mit ihrer mitreißenden musikalischen Show-Darbietung ebenfalls zum Tollhaus machte. Hierbei boten die Vollblutmusiker in ihrem Fanfaren-betonten Big-Band-Sound ein breites Repertoire an Karnevals-Hits von Räuber, Brings und Paveier über Party-Hits wie „Cordula Grün“ bis hin zum

rockigen „Hulapalu“ von Andreas Gabalier. Und obwohl das blau-weiße Traumpublikum auch den Rock-Klassiker „Highway to hell“ inbrünstig mitsang, befanden sich die „Jecken“ bei der Final-Sitzung der Funken Blau-Weiss den ganzen Abend über doch offensichtlich vielmehr auf

dem Weg zur karnevalistischen Glückseligkeit, die zum Abschluss im gemeinsam gesungenen „Veedel-Leed“ der Bläck Fööss gipfelte.

Mit diesem furiosen Finale des fantastischen Sitzungsprogramms war „Das Finale“ aber noch lange nicht am Ende. Auf der anschließenden Party im Foyer wurde zu den Karnevals- und Partyhits von DJ „Sunfox“ ausgelassen bis in den frühen Morgen des Karnevalssonntags weiter gefeiert.  

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