Besuch der Wachlokale

Funkenkompanie besuchte blau-weisse Wachlokale

Auch in dieser Session besuchte die jecke Kompanie der Siegburger Funken Blau-Weiss traditionell ihre Wachlokale. Mit dem Tambourcorps „Siebengebirge“ Thomasberg, ihrer Großen Tanzgarde, den Offizieren und den Marketenderinnen marschierten die Funken Blau-Weiss mit klingendem Spiel von Wachlokal zu Wachlokal durch die abendliche Stadt, um den Wirtsleuten und ihren Gästen auf diese schöne Art und besondere Weise die Aufwartung zu machen und ihnen als kleines Dankeschön für ihre ganzjährige Unterstützung und die stets freundliche Aufnahme – soweit noch nicht geschehen - ihren Orden zu verleihen. Und da der ganze Tross natürlich nicht komplett in jede Gaststätte hineinpasste, blieb man bei diesen Besuchen dann zum Großteil einfach vor der Haustür, um „op d'r Stroß“ zum klingenden Spiel des Musikzugs mit den Wirt(inn)en und ihren Gästen zu singen und zu schunkeln, bevor man sich schließlich auf den Weg zum nächsten Lokal machte.

Gestartet war der karnevalistische Umzug auf der Zange, um zuerst Ute Herzog, der Wirtin des dortigen Wachlokals „Jraaduss“, und ihrem Mann Achim die Aufwartung zu machen. Von dort aus ging es unter den Klängen von Flöten, Lyra und Trömmelchen quer durch den Bahnhof, wo die auf Abfahrt ihrer Bahn wartenden Fahrgäste sofort für Fotos und Filme ihre Handys zückten, in die Siegburger Innenstadt zur Funkenwache „Alleestübchen“. Deren langjährige Inhaber, Axel und Milena Mergelsberg, hatten die Blau-Weissen im Dezember mit einer Abordnung gebührend verabschiedet und die neuen Wirtsleute, Myrjam Müller und Petros Giankou, bereits Ende Januar bei deren Neueröffnung ihrer Gaststätte begrüßt und herzlich willkommen geheißen. Nun folgte erstmals der Besuch der gesamten Funkenkompanie. Weiter ging es dann auf die Kaiserstraße zum Wachlokal „Em Stüffje“, wo ein karnevalistisches Jubiläum gefeiert werden konnte: Genau 33 – also jecke 3 x 11 – Jahre lang sind die Wirtsleute Sofia Dimitriadou und Spiros Batzonis nun schon Wachlokal-Wirte der Funken Blau-Weiss – zuerst bis zum Abriss des Kolpinghauses im dortigen Funken-Hauptquartier „Restaurant Zunftklause“ und seitdem „Em Stüffje“. Bevor man von dort in Richtung des neuen Funken-Hauptquartiers „S im Carré“ aufbrach, um dort bei und mit Wirt Augustin Bagaric den Abend bei leckeren Speisen und Getränken ausklingen zu lassen, zog man noch zu einer weiteren Station: Der Veedelskneipe „Kölsche Jung“. Dessen Wirt Guido Lux und seiner Frau Melanie gegenüber hatten die Blau-Weissen ihren Besuch natürlich im Vorfeld angekündigt, so dass er auf die Ankunft und Bewirtung der über 100 Uniformierten vorbereitet war. Nicht vorbereitet war er dagegen darauf, dass an diesem Abend ein von ihm lange gehegter Wunsch endlich in Erfüllung ging. Denn als er das ihm von Funkenpräsident Peter Stangier überreichte Geschenk ausgepackt hatte, kam ein Schild zum Vorschein, mit dem sein Lokal nun offiziell zur neuen „Funkenwache“ erklärt wurde und als solche erkennbar ist. Als er dieses sogleich unter dem Jubel und dem Applaus der Blau-Weissen wie eine Trophäe freudig mit beiden Armen in die Höhe reckte, kommentierte Kommandeur Oliver Böckem passend in bester Sportreportermanier „Da ist das Ding !“- und sprach dem neuen Wachlokal-Wirt damit bestimmt voll und ganz aus dem Herzen, bevor die Funkenkompanie den „Kölsche Jung“ im Kreis der blau-weissen Funkenwachen offiziell willkommen hieß: Standesgemäß mit dreifach-kräftigem „Blau-Weiss“ !

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Veedelskneipe und Funkenwache. Mit der Ernennung des „Kölsche Jung“ zum Wachlokal der Funken Blau-Weiss ist für Wirt Guido Lux – hier mit Mutter Sylvia - ein lange gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen.




 

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